Wie funktioniert Ku.Ki in Hochfeld?
Die Ziele
Die vier Projektphasen in Hochfeld
Wie funktioniert Ku.Ki in Hochfeld? In Hochfeld wurde ein Künstler-Team zusammengestellt, das an einer Grundschule (GGS Friedenstraße) mit einer 2.Klasse an einer Aufführung arbeitet.
Bei der Zusammenstellung des Teams wurde darauf geachtet, nicht nur die verschiedenen künstlerischen Sparten, die für dieses Projekt benötigt werden, abzudecken und Leute zu finden, die fit sind im Umgang mit Kindern, sondern es sollte auch mit bestehenden Netzwerken zusammengearbeitet werden.
Da im Stadtteil zwei Vereine in Sachen Kinderkulturarbeit bereits aktiv sind, wurde der Kontakt zu einem davon (nämlich Kunstpause e.V.) gesucht und eine Zusammenarbeit beschlossen. Dementsprechend besteht das Team nun zur Hälfte aus Leuten, die mit Kunstpause Erfahrung sammeln konnten und zur anderen Hälfte aus solchen die Erfahrung von anderswo mitbringen.
Die Künstler und Künstlerinnen des Teams arbeiten in ihren Spezialgebieten, nämlich in den Sparten „Gesang/Schauspiel“, „Instrumente/Musik“, „Tanz/Schauspiel“ und „Bühnenbild/Kostüme“.
 Zu Beginn haben die SchülerInnen die Möglichkeit die verschiedenen Bereiche für sich zu entdecken und kennen zu lernen, um sich dann zu entscheiden in welchem Bereich sie bis zur Aufführung aktiv sein möchten. Dementsprechend kann sehr intensiv in Kleingruppen gearbeitet werden.
Vom pädagogischen Ansatz her, wird das Künstler-Team in einem für die Kinder klar strukturierten Rahmen die Arbeit beginnen und die konkreten Vorgaben nach und nach aufweichen und öffnen, so dass die SchülerInnen sich immer mehr einbringen können, nachdem sie erfahren haben, worauf es an kommt.
Am Ende (voraussichtlich im November 2006) entsteht eine erste faszinierende, bunte Aufführung, die die Kinder ganzheitlich fordert und ihr Selbstbewusstsein enorm stärken wird.
Da die Zeit bis zur ersten Aufführung voraussichtlich nicht reichen wird, um den Kindern die Möglichkeit zu geben die unterschiedlichen künstlerischen Sparten intensiver zu erleben, ist geplant dies für die nächste Aufführung im Jahr 2007 weiterzuentwickeln. So könnte dann ein Stück mit mehreren Szenen geprobt, bei dem von Szene zu Szene die Kinder-Kleingruppen durch die verschiedenen künstlerischen Sparten rotieren.
Des Weiteren ist geplant sich an Aktivitäten im Stadtteil zu beteiligen (z.B. am Rahmenprogramm des Soccer-Turniers am 10. Juni vor der alten Feuerwache).
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Die Ziele
Stärkung der Alltagskompetenz
Eines der wichtigsten Ziele in diesem Projekt ist die „…Stärkung der Alltagskompetenz,…“ also die Entwicklung von Fähigkeiten, „…Probleme und Herausforderung des Alltags zu meistern…“ (Projekt Ku.Ki – Kulturarbeit mit Kindern, Version vom 05.04.2005, S.6). In der pädagogischen Auseinandersetzung mit den verschiedenen Projektakteuren wurde die Frage aufgeworfen, wie denn der Alltag der Kinder aussieht und was sie genau zu meistern hätten. Auf welchen Alltag müssen sie vorbereitet werden.
Ich denke, dass es ganz allgemeine Fähigkeiten braucht, um Probleme lösen zu können. Dabei sind Kreativität, soziales Miteinander und Eigeninitiative wichtige Faktoren, die in unserem Projekt gefördert werden können. Kinder werden da abgeholt, wo sie stehen und „an die Hand genommen“ (durch zu Beginn vorgegebene Inhalte), um die Arbeit nach und nach zu öffnen und die Kinder zu Eigeninitiative zu ermuntern (z.B. durch die Entwicklung neuer Ideen in der Umsetzung oder neuer Inhalte für die zweite Aufführung).
Das Konzept des Arbeitens im Team mit verschiedenen Fachleuten öffnet den SchülerInnen eine große Bandbreite an Möglichkeiten im kulturellen Bereich. Sie erleben nicht nur unterschiedliche Kulturtechniken, sondern werden auch ganzheitlich über viele Sinne angesprochen, werden in ihrer Phantasie, ihrem Intellekt und ihrer Individualität gefördert.
Sprachförderung
Zum einen findet durch die Nutzung von Sprache in für die Kinder ungewohnten Bereichen (beim Kennen lernen der verschiedenen Kulturtechniken) ein Wortschatzerweiterung statt. Zum anderen wurde auch extra ein Jazz- und Blues-Sänger ins Team aufgenommen, der Sprache im Gesang behandelt. Auf diese Weise wächst die Lust auf den Umgang mit Sprache.
Identifizierung der einzelnen Stationen des Entwicklungsprozesses
Um Entwicklungen und Veränderungen rechtzeitig zu bemerken, aber auch mögliche auftretende Probleme frühzeitig zu erkennen und angehen zu können, wird es nicht nur regelmäßige Gespräche mit den Kindern und dem Klassenlehrer geben, sondern auch Teamsitzungen mit den Künstlern. Wenn es möglich ist, werden auch die Eltern mit einbezogen.
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Die vier Projektphasen in Hochfeld
Erste Phase: Implementation, Beginn der Musicalreihe
Nach der Zusammenstellung des Künstler-Teams und der Wahl der Schule, beginnt die Arbeit in der Klasse und mündet in einer Aufführung im November. Zudem erfolgt die Kontaktaufnahme zu Stadtteilakteuren (Kunstpause e.V., EG DU, Förderverein der alten Feuerwache, Runder Tisch Hochfeld…) und die Einbindung in den Stadtteil (Teilnahme an Sitzungen des Runden Tisches, am Plenum der alten Feuerwache…).
Zweite Phase: Fortführung der Musicalreihe
Nun wird den Kindern die Möglichkeit einer noch intensiveren Beschäftigung mit den verschiedenen künstlerischen Sparten gegeben. Die Netzwerk-Arbeit wird fortgeführt und gegebenenfalls verstärkt.
Dritte Phase: Abschluss der Musicalreihe
Die Kinder professionalisieren sich mehr und mehr und werden gegebenenfalls in die weiterführende Schule begleitet. Die Überführung ins Regelangebot wird unter Zuhilfenahme des Netzwerkes geplant.
Vierte Phase: Überführung ins Regelangebot
Sowie Erstellung eines Leitfadens.
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