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Aktuelles

Kids von „Kulturarbeit mit Kindern“ bei Hochfelder-Stadteilfest auf der Bühne

Unter dem Motto `Hochfeld Total´ fand zum elften Mal das Hochfelder Stadtteilfest im Bönninger Park statt. 16 Mädchen und Jungen des ASB-Modellprojekts „Kulturarbeit mit Kindern“ traten am 30. August in ihren bunten Kostümen und phantasievoll geschminkt auf und präsentierten Ausschnitte aus den Musicals, die sie in den letzten beiden Jahren einstudiert und auch schon erfolgreich in der Alten Feuerwache Hochfeld aufgeführt hatten.

Bei herrlichem Sommerwetter sangen die Kids unter anderem den poppigen Song „Wer sind denn die anderen?“ aus dem Stück „Der Held der See“, das, wie die anderen Musikstücke auch, vom bekannten Komponisten Felix Janosa („Ritter Rost“) komponiert und getextet wurde. Zudem wurden die jungen Talente vom Bühnenmoderator interview und gaben gerne Auskunft über das Musicalprojekt des ASB in Dusiburg-Hochfeld.

Das „Kulturarbeit mit Kindern“-Projekt wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW in Zusammenarbeit mit der „GSP – Gemeinnützige Gesell­schaft für soziale Projekte mbH“ - eine Projektgesellschaft des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes LV NRW e.V. Das Projekt ist in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen (Lehrstuhl Prof. Dr. Strasser) ent­standen. Die AG Soziale Brennpunkte e.V. Bottrop führt „Kulturarbeit mit Kindern“ in gleicher Form in Bottrop-Boy/Welheim als zweiten Projektstandort durch.

Was bisher geschah

Gelungene Fortsetzung der Sommerferien-Aktionstage 2008

Auch bei der zweiten Runde der diesjährigen Sommerferien-Aktionstage von „Kulturarbeit mit Kindern“ in Duisburg-Hochfeld war wieder viel los: Am 1. und 2. August wurde gebastelt, gespielt, gesungen, gelacht und auf dem Hof der „Alten Feuerwache“ gepicknickt.

Während sich ein Teil der Kinder tänzerisch und gesanglich mit dem Thema „Phantasie“ beschäftigten, wurde bei den Bühnenbild- und Klangbaugruppen eifrig gebastelt: Einige Kids bauten bunte Rainsticks, andere webten mit kleinen Webrahmen aufwändige Freundschaftsarmbänder. Aus selbst gesuchten dünnen Zweigen und farbigen Bändern, Perlen und Muscheln entstanden Traumfänger.

Besonders schön fanden es alle, dass auch die Kinder des ASB-Projekts, die nach den großen Ferien auf eine weiterführende Schule gehen werden, noch einmal Gelegenheit hatten, dabei zu sein und Zeit mit ihren Freunden zu verbringen. Alle Projektbeteiligten wünschen einen guten Start an den neuen Schulen!

Einen gemeinsamen Auftritt wird es allerdings noch geben: Am Samstag, den 30. August 2008, werden die Tanz- und Gesangkinder zwei Szenen aus dem letzten Musical „Der Held der See“ im Rahmen des Stadtteilfestes Duisburg-Hochfeld aufführen. Der Auftritt findet um 13:00 Uhr auf der Aktionsbühne im Bönninger Park statt.

Das „Kulturarbeit mit Kindern“-Projekt wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW in Zusammenarbeit mit der „GSP – Gemeinnützige Gesell­schaft für soziale Projekte mbH“ - eine Projektgesellschaft des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes LV NRW e.V. „Kulturarbeit mit Kindern“ ist in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen ent­standen. Die AG Soziale Brennpunkte e.V. Bottrop führt „Kulturarbeit mit Kindern“ in gleicher Form in Bottrop-Boy/Welheim als zweiten Projektstandort durch.

    

Der Held der See

Am 09.Mai 2008 wurde im Veranstaltungssaal der alten Feuerwache in Hochfeld das dritte Musical des ASB-Modellprojekts „Kulturarbeit mit Kindern“ aufgeführt. Schon eine halbe Stunde vor Beginn der Premiere standen die Musical-Kinder, geschminkt und kostümiert, gespannt hinter dem Vorhang und beobachteten, wie sich der Saal schnell mit großen und kleinen Zuschauern füllte.

Um 15:00 Uhr waren alle Plätze im Saal belegt und Prof. Dr. Stricker, Präsident des ASB Nordrhein-Westfalen, trat auf die Bühne um die 300 Anwesenden zu begrüßen. Nach der Ansprache wurde die Bühne in schummrig-blaues Licht getaucht, und fünf Kinder der Grundschule Hochfelder Markt spielten die Ouvertüre zum Stück „Der Held der See“.

Während der Ouvertüre wurde es langsam hell auf der Bühne, und eine Unterwasserwelt mit bunten Fischen, Muscheln, Sand und Algen tauchte vor den Augen der gebannten Zuschauer auf. In dieser Unterwasserwelt leben die Familie der Kraken und die Familie der Quallen, deren Geschichte die Kinder durch Musik, Theater und Tanz im Musical erzählen.

Eine kleine Qualle verfängt sich mit ihren langen Tentakeln in einer gefährlichen Alge und kann den anderen nicht mehr folgen. Ihr bester Freund, ein kleiner Krake, beschließt sie zu befreien. Doch dazu muss er gegen den Strom schwimmen und sie suchen. Die anderen Kraken versuchen ihn daran zu hindern, denn es ist noch nie jemand gegen den Strom geschwommen. Der kleine Krake lässt sich jedoch nicht beirren und schwimmt los – gegen den Strom. Auf seiner Suche begegnet er gefährlichen Haien und muss durch einen Algenwald schwimmen, bevor er die kleine Qualle findet und befreit. Die Rückkehr zu ihren Familien stellt das Finale des Musicals dar: Die großen Kraken und Quallen können es kaum fassen, dass es doch möglich ist, gegen den Strom zu schwimmen. Sie erklären den kleinen Kraken zum Held der See.

Im Laufe des Stückes wurde aber nicht nur gesungen und getanzt. Die Xylophon- und Klangbaugruppen sorgten für unheimliche Unterwasserklänge und stimmungsvolles Meeresrauschen. Beim großen Finale kamen auch die Kinder, die das Bühnenbild gebastelt hatten auf die Bühne und alle 35 Kinder ließen sich vom begeisterten Publikum feiern. Nach einer Zugabe und professionellem Verbeugen gratulierte Prof. Dr. Stricker den kleinen Künstlern zu der gelungenen Aufführung. Als Belohnung für ihre hervorragende Darbietung bekam jedes Kind auf der Bühne eine Taucherbrille und eine Hörspiel-CD des Musicals geschenkt, die die Gesangs-, Xylophon- und Klangbaukinder selber im Tonstudio eingespielt hatten. Doch auch für die Kinder im Publikum gab es eine Überraschung: Von allen Seiten wurden aufgeblasene, bunte Wasserbälle und Gummidelphine ins Publikum geworfen.

Jetzt freuen sich die Kinder darauf, am 30.August 2008 noch einmal in die bunten Kostüme zu schlüpfen und einen Teil des Musicals auf dem Duisburg-Hochfelder Stadtteilfest zu präsentieren.

     

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Tonstudio 2008

Auch in diesem Jahr haben wir wieder mit den Musical-Kindern eine CD zu unserem neusten Stück „ Der Held der See“ produziert. Zu diesem Zweck verwandelten Rudi Gall und der Tontechniker Michael Strohm am 1.März unseren Proberaum in der alten Feuerwache in Hochfeld in ein Tonstudio. Als die ersten Kinder um 10:00Uhr kamen und das professionelle Equipment sahen, staunten sie nicht schlecht.

Dieses Mal nahmen nicht nur die Gesang- und die Klangbaugruppe an den Aufnahmen teil, auch eine Xylophongruppe unter der Leitung von Thomas Katerkamp von der Grundschule Hochfelder Markt spielte die Ouvertüre des Musicals für uns ein. Dirigiert wurden die fünf Kinder hierbei von Felix Janosa, dem Komponisten der Stücke, der die Aufnahmen auch in diesem Jahr leitete. Die Kinder waren so perfekt vorbereitet und motiviert, dass wir nur überraschend wenige Anläufe brauchten um eine gelungene Version der Ouvertüre aufzunehmen.

Nach den Aufnahmen der Xylophongruppe bauten die Klangbaukinder mit ihrem Anleiter Edgar Hilgendorf die selbst gebauten Instrumente vor den Mikrofonen auf. Wasserflaschen mit Strohhälmen zum Blubbern, Tüten zum Meeresrauschen, Klangstäbe, ein Gong und große Trommeln wurden positioniert und die verschiedenen Klänge aufgezeichnet. Hier hieß es nun öfters „Stopp – noch einmal von vorne bitte“, weil bei den Aufnahmen des sanften Meeresrauschens auch das kleinste Nebengeräusch zu hören war. Trotzdem hatten die Klangbaukinder riesigen Spaß an den Aufnahmen und freuten sich sehr, als Felix Janosa als kleines Geschenk jedem Musical-Kind eine Maxi-CD seines berühmten Musicals „Ritter Rost“ überreichte.

Am Nachmittag kamen die Gesangkinder in die alte Feuerwache. Da die meisten dieser Kinder auch im letzten Jahr bei den Tonaufnahmen dabei waren, verhielten sie sich sehr professionell, so dass wir die ersten 2 Stücke schnell aufnehmen konnten. Spannend wurde es beim letzten Stück der CD, in dem es mehrere Solo-Stellen gibt. Doch auch diese Besonderheit wurde von der Gruppe hervorragend gemeistert. Mutig sangen der Solist und danach die Solistin alle Töne alleine ins Mikrofon, während die anderen Kinder gebannt lauschten, kräftig die Daumen drückten, und nach der gelungenen Aufnahme fröhlich applaudierten.

Am Ende des aufregenden Tages sprach wieder Ilona Vildebrand, die Leiterin der Gesanggruppe, den Text der Geschichte ein. Diese Geschichte, die Geräusche der Klangbauinstrumente, die Xylophonmelodien und die Lieder werden wir am 9.Mai um 15:00Uhr live bei unserer Premiere im Saal der alten Feuerwache in Hochfeld präsentieren. Natürlich wird dort auch die neue CD zum Musical „Der Held der See“ erhältlich sein, auf die wir uns alle sehr freuen.

     

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KuKi präsentiert sich bei der Mitgliederversammlung des Paritätischen NRW

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Paritätischen in Nordrhein-Westfalen am 26. Oktober 2007 in Wuppertal, die im Bereich Kinder- und Jugendarbeit einen inhaltlichen Schwerpunkt hatte, präsentierte sich auch das Modellprojekt „Kulturarbeit mit Kindern“ gleich in zweifacher Hinsicht.

Zu einen konnten sich die Delegierten im Rahmen des Forums „Kinder und Familie“ am bunt dekorierten Stand von „Kulturarbeit mit Kindern“ über die aktuelle Arbeit des Projektes informieren und so Informationen aus erster Hand bekommen.

Zum anderen zeigten die KuKi-Kids innerhalb des offiziellen Veranstaltungsprogramms der Mitgliederversammlung auf der großen Bühne vor den versammelten Delegierten, was sie in monatelanger Arbeit einstudiert hatten. Die Bottroper KuKi-Kinder boten mit einer gelungen Tanzeinlage Ausschnitte aus dem selbst entwickelten Tanzprojekt „Zeit der Drachen“. Das KuKi-Kinderteam aus Duisburg gaben Lieder aus dem Musical „Von magischen Musikern und dreisten Drachen“, die eigens von dem bekannten Komponisten Felix Janosa für das Projekt geschrieben wurden, zum Besten.

Auch wenn den Kindern beim Anblick der 500 Zuschauer zuerst das Lampenfieber hochschoss, hielten die kleinen Künstler wie echte Profis bis zum Schluss durch und genossen anschließend den donnernden Applaus. Der Auftritt hatte mächtig Eindruck auf die der jungen Akteure gemacht: „Dass wir es einmal soweit bringen würden …“, sagte eine kleine Sängerin nach dem Auftritt.

Cord Wellhausen, Landesvorsitzender des Paritätischen in NRW, überreichte den Kindern als kleines Dankeschön für ihr Engagement ein speziell für „Kulturarbeit mit Kindern“ entworfenes T-Shirt, das einige auch sofort gegen ihr Auftrittskostüm begeistert austauschten.

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Von magischen Musikern und dreisten Drachen

Die Spannung und Vorfreude unter den Musical-Kindern von „Kulturarbeit mit Kinder“ hätte nicht größer sein können: Das zweite Musical des ASB-Modellprojekts hatte am 31. August 2007 seine Premiere in der alten Feuerwache in Hochfeld. Der Veranstaltungssaal platzte aus allen Nähten, denn mit über 250 großen und kleinen Zuschauern übertraf das öffentliche Interesse sogar den Premierenerfolg des letzten Jahres.

Kurz nach 15 Uhr ging das Licht im Zuschauerraum aus und Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB Nordhrein-Westfalen, sprach einige einführende Worte, um dann die Bühne für die kleinen Protagonisten freizugeben.

Gestartet wurde das Stück „Von magischen Musikern und dreisten Drachen“ von Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Hochfelder Markt, die mit ihren Xylophonen ein Instrumentalmusikstück begleiteten, das - wie alle anderen auch – vom Komponisten Felix Janosa (bekannt durch seine Musik zu den Ritter Rost Geschichten) geschrieben wurde. Und nicht nur der anwesende Janosa staunte über die Schnelligkeit und Rhythmusfestigkeit der acht- und neunjährigen Hochfelder.

Nach dieser Ouvertüre begann die Musicalgeschichte, die von Kindern der Gemeinschaftsgrundschule Friedenstraße mit viel Liebe zum Detail aufgeführt wurde: Ein grüner Drache hatte den beliebten Sultan einer orientalischen Stadt gefangen genommen. Seine Bürger hatten allerlei Ideen, wie sie das Untier mit Gesang, Tanz und Trommeln besänftigen könnten, aber letztendlich gelang die Befreiung des Sultan nur durch ein gemeinsam gesungenes, getanztes und getrommeltes Lied, das schließlich sogar das Untier in einen weißen und klugen Drachen verwandelte.

Der Funke war von Anfang an auf das Publikum übergesprungen und die Spielfreude der Kinder überdeutlich. Zum Finale tanzten schließlich alle beteiligten 37 Kinder gemeinsam auf der Bühne den Abschlusssong „Drachenrock“. Nach lauten Zugaberufen wurden zwei weitere Songs angestimmt, die vom Publikum begeistert mitgesungen wurden. Zur Belohnung für die tolle Leistung bekam jedes Kind eine CD mit dem eigens im Tonstudio von den Gesangskindern aufgenommenen Musical als Hörspielvariante, sowie eine rote Fahne, die mit einem weißen Drachen verziert war. Prof. Dr. Michael Stricker, Präsidiumspräsident des ASB Nordrhein-Westfalen, rundete die Veranstaltung mit seinen Abschlussworten ab und die beteiligten Kinder fielen strahlend ihren stolzen Eltern in die Arme.

Hoch motiviert wie die Musicalkinder nun sind, gibt es im September 2007 noch zwei Kurzauftritte des Stücks „Von magischen Musikern und dreisten Drachen“ und dann startet schon die Arbeit am dritten Musical, das im April/Mai 2008 aufgeführt werden soll: Die Kids von „Kulturarbeit mit Kindern“ werden dann eine Geschichte aus der Unterwasserwelt erzählen.

     

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Tonstudio 2007

Da der Besuch im Tonstudio im letzten Jahr so ein großer Erfolg und pädagogischer Verstärker in unserer Arbeit mit den Musical-Kindern war, wollten wir dieses Highlight in diesem Jahr auf jeden Fall wiederholen.

Am 2. Juni war es dann soweit. Der Vormittag gehörte den Klangbau-Kindern, die mit ihren selbst gebastelten Trommeln, Rainsticks und Glockenstäben einstudierte Rhythmen einspielten. Felix Janosa, unser Komponist, der wie im letzten Jahr die Aufnahme federführend leitete, erklärte den Kindern die Wichtigkeit von absoluter Ruhe bei den Aufnahmen. Aber erst nach ein paar Anläufen, bei denen immer ein Kind – fasziniert von der Melodie – unbewusst vor sich hinsummte oder begeistert vom geleisteten in die gerade noch verklingenden letzten Töne sprach, war es so ruhig, dass die Aufnahme endlich im Kasten war.

Am Nachmittag kamen dann die Gesangskinder ins geräumige, freundliche Studio von Rudi Gall nach Wanheimerort. Hochmotiviert arbeiteten sie länger und intensiver, als wir je vermutet hätten und forderten sogar bei einem - von Felix Janosa geäußerten Pausenwunsch - doch zuerst die Aufnahme des angefangenen Liedes zu beenden.

Wir sind alle gespannt auf die aus diesem Tag entstehende CD, zu der Ilona Vildebrand genau wie im letzten Jahr den Text eingesprochen hat und die pünktlich zu unserer Premiere am 31. August (um 15 Uhr in der alten Feuerwache in Duisburg-Hochfeld) erhältlich sein wird.

     

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Bilderbuch-Werkstatt

Im Rahmen der Projekttage der GGS Friedenstraße boten wir vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2007 eine Bilderbuch-Werkstatt für eine Gruppe von acht Schülerinnen und Schüler an.

Mit einer lebendigen Mischung aus Überlegungen, Planungen, Formulieren, Spielen, Schreiben und Illustrieren erarbeiteten die kleinen Autoren eine eigene Geschichte und setzten sie zu einem Bilderbuch um. Selbst die Schwierigkeit, die von den Mädchen der Gruppe eingeforderte Prinzessin mit den Riesenkakerlaken der Jungen in einer schlüssige Geschichte bringen, wurde schließlich gemeistert und so entstand ein farbenfrohes und spannendes selbst gemachtes Buch.

Spätestens an dieser Stelle war der Funken übergesprungen und die Kinder forderten ein, noch jeweils ein eigenes Buch mit eigener Geschichte zu erstellen. Gesagt, getan. Trotz der mittlerweile drängenden Zeit, setzten sich die 8 Schriftsteller mit Feuereifer an die Erstellung eines eigenen Buches, wobei die Geschichten von Ausflügen ins Weltall bis zur Reproduktion bereits gelesener Bücher alles zu bieten hatten.

Spätestens an dieser Stelle war der Funken übergesprungen und die Kinder forderten ein, noch jeweils ein eigenes Buch mit eigener Geschichte zu erstellen. Gesagt, getan. Trotz der mittlerweile drängenden Zeit, setzten sich die 8 Schriftsteller mit Feuereifer an die Erstellung eines eigenen Buches, wobei die Geschichten von Ausflügen ins Weltall bis zur Reproduktion bereits gelesener Bücher alles zu bieten hatten.

Erstaunt stellten wir fest, dass viele Mitschüler und Mitschülerinnen sich die Zeit nahmen unser „Prinzessinnen und Kakerlaken “- Buch komplett zu lesen. Jedes der acht Schriftsteller-Kinder bekam eine Kopie dieses Buches, das dann zum Teil auch noch im Unterricht mit der Klasse gelesen wurde.

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OSTERFERIENAKTIONSTAGE 07

Zu den diesjährigen Osterferienaktionstagen haben wir bewusst nur die Musical-Kinder eingeladen, um weiter intensiv in den Bereichen Tanz, Gesang, Klangbau und Bühnenbild arbeiten zu können.

Einige Kinder nahmen auch an Gruppen teil, die sie normalerweise nicht besuchen. Dies brachte frischen Wind in die Arbeit, denn so erlebten die Gruppen, durch kleine Vorführungen, was in den anderen bisher schon erarbeitet wurde.

Da die Musik und ein großer Teil der Basis-Kostüme schon fertig waren, konnten erste lebhafte Versuche gestartet werden, das Stück „Von magischen Musikern und dreisten Drachen“ durchzuspielen. So bekamen die kleinen Schauspieler einen ersten Eindruck von dem, was im August auf sie zukommen wird.

Daneben wurde gespielt, erzählt, gepicknickt und gebastelt. Auf diese Weise wurden die Aktionstage zur gelungenen Ferienbeschäftigung und die Kinder wollten am Ende des Tages gar nicht mehr nach Hause.

     

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Und weiter geht´s zur zweiten Runde von „Kulturarbeit mir Kindern“!

Kaum sind die Vorstellungen von der „Reise zu fernen Planeten“ vorbei, da hat auch schon die Arbeit am nächsten Kindermusical in Duisburg-Hochfeld begonnen.

„Von magischen Musikern und dreisten Drachen“ heißt das neue Projekt, in welchem es um eine Stadt im Orient geht, die von einem schrecklichen Ungeheuer heimgesucht wird. Der Drache nimmt kurzerhand den beliebten Sultan gefangen und die Bürger der Stadt haben viele Ideen, wie sie ihn befreien können. Doch erst als alle an einem Strang ziehen, geschieht etwas wirklich Magisches.

In diesem Jahr arbeiten die Macher/-innen von „Kulturarbeit mit Kindern“ mit den Kids wieder in vier Gruppen (Gesang, Tanz, Klangbau und Bühnenbild/Kostüme) an der GGS Friedenstraße. Neu ist, dass dies nicht mehr im Klassenverband, sondern in Form von Arbeitsgemeinschaften für die zweiten und dritten Klassen stattfindet. Die Kinder konnten sich hierzu freiwillig anmelden - nachdem die Aufführung von „Die Reise zu fernen Planeten“ auf dem Weihnachtsbasar der Schule sehr erfolgreich verlief, war der Andrang entsprechend groß. Über 50 Kinder wollten mitmachen - mit 32 davon wird nun seit Januar am neuen Stück gearbeitet.

Die Musik kommt auch in diesem Jahr wieder vom bekannten Komponisten Felix Janosa, der speziell für die Geschichte sieben Stücke (teils mit Gesang, teils instrumental) komponiert hat.

Das pädagogisch-künstlerische Team von „Kulturarbeit mit Kindern“ besteht wieder aus:

Ilona Vildebrand für den Gesang
Elisabeth Steinkuhl für den Tanz
Edgar Hilgendorf für den Klangbau
Anja Hoppermann für den Bereich Bühnenbild/Kostüme

Ein Termin für die nächste Aufführung ist auch schon angedacht: Am 31. August 2007 um 15.00 Uhr soll in der „Alten Feuerwache“ in Duisburg-Hochfeld die Premiere des Stückes „Von magischen Musikern und dreisten Drachen“ stattfinden (Terminänderung vorbehalten). Eines ist jetzt schon sicher. Es wird wieder spannend, unterhaltsam und witzig!

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Kindermusical „Die Reise zu fernen Planeten“ feierte seine Uraufführung am 24. November 2006 in Duisburg-Hochfeld

Das ASB-Modellprojekt „Kulturarbeit mit Kindern“ präsentierte am 24. November 2006 seine erste Aufführung unter dem Titel „Die Reise zu fernen Planeten“. Klein und Groß waren eingeladen um in der „Alten Feuerwache“ in Duisburg-Hochfeld an einem spannenden Kindermusical teilzunehmen.

Der große Veranstaltungssaal in der „Alten Feuerwache“ platzte unter dem Besucheransturm aus allen Nähten: Über 200 Zuschauern, darunter vier Grundschulklassen, nahmen an der phantasievollen und kunterbunten Weltraumfahrt in die unendlichen Weiten des Universums teil.

Das Stück wurde von den projektbeteiligten Kindern (Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der Gemeinschaftsgrundschule Friedenstraße in Duisburg-Hochfeld) und den Kunstpädagogen selbst ausgedacht. Im Musical reisen die Kids als Astronauten zu fernen Planeten und erleben erstaunliche Abenteuer mit Robotern, „Schluffis“ und außerirdischen „Streithälsen“. Zum Schluss stellen die Kinder fest, dass die Probleme der Außerirdischen gar nicht so anders sind als die auf der Erde. Prominente Unterstützung hat das Projekt durch den Komponisten Felix Janosa erhalten: Bekannt unter anderem durch seine beliebte Figur „Ritter Rost“ und seine Arbeit für „Die Sendung mit der Maus“, hatte er eigens für die Aufführung fünf Songs komponiert und getextet.

Kurz bevor die Scheinwerfer auf der Bühne zum Aufführungsstart aufleuchteten, hatte die Nervosität aller beteiligten Kinder ihren Höhepunkt erreicht. Aber dann ging es endlich los: Die Acht- und Neunjährigen sangen, tanzten und spielten was das Zeug hielt. Dabei zog nicht nur die spannende Geschichte des Stückes das Publikum fest in seinen Bann, sondern auch die tollen Geräusche der „Klangbau“-Kinder, die mit ihren selbstgebauten Phantasieinstrumenten zum Beispiel die Start- und Landegeräusche des Raumschiffs eindrucksvoll vertonten. Die bunten, ständig wechselnden Kostüme aus Glitzerstoffen, bemalten Kartons und vielen anderen Materialien taten ihr übriges. Während des Stückes klatschte und sang das Publikum begeistert mit und natürlich gab es Standing-Ovations beim bunten Finale und der umjubelten Zugabe.

Herbstferien 2006

In den diesjährigen Herbstferien setzte das Künstlerteam die Arbeit an der Umsetzung des Stückes fort. Obwohl einige Kinder in Urlaub fuhren und die Teilnahme an den Aktionstagen freiwillig war, nahmen 17 von 22 Kindern teil.

Da die Herbstferien-Einheiten für vier statt (wie zu Schulzeiten) für zwei Schulstunden angesetzt waren, blieb auch genug Zeit für Entspannung.

So konnten die Kostüm- und Bühnenbildner bei Vanille-Tee gemütlich quatschen, die Tanzkinder legten zu ruhiger Musik eine Massage-Einheit ein, bei den Klangbau-Kindern gab es eine dicke Kugel Eis und bei den Gesangskindern eine gesundes Picknick.

Trotzdem schafften es alle Gruppen zum ersten Mal das komplette Stück mit einzelnen Bühnenbild- und Kostümelementen durch zu sprechen bzw. durch zu spielen (zuvor wurde nur an Teilstücken des Musicals gearbeitet). Die Kinder haben jetzt eine ziemlich genaue Vorstellung von dem, was auf sie zu kommt und werden in den kommenden Wochen intensiv daran arbeiten.

TONSTUDIO: 30.09.2006

Am 30.09.2006 war die Aufregung in den Gruppen Gesang und Klangbau riesig. Denn an diesem Tag stand ein Besuch in einem echten Tonstudio in Duisburg-Mitte auf dem Programm. Am Vormittag wurden zuerst die selbstgebauten Instrumente der Klangbau-Kinder angeliefert und aufgebaut, anschließend trafen die aufgedrehten, kleinen Künstler ein. Bei einer kurzen Einweisung durch den ebenfalls anwesenden Komponisten Felix Janosa, erfuhren die Kinder, dass es hier - noch mehr als in der Schule - auf Ruhe und Konzentration ankommt. Gar nicht so einfach mit den ganzen Ameisen im Bauch. Aber durch den professionellen Rahmen erkannten die 8 und 9-jährigen schnell den Ernst der Lage und schafften es bis zum Schluss während der Aufnahme totale Ruhe zu bewahren. Eine tolle Leistung! Im Anschluss wurden die Klangbau-Kinder wieder nach Hochfeld gebracht und die Gesangs-Kinder kamen an die Reihe. Auch diese Kinder waren furchtbar aufgeregt. Aber als es dann endlich losging und sie mit Kopfhörern vor den Mirkofonen standen, ging alles wie am Schnürchen. Denn obwohl die kleinen Sänger erst seit 5 Schuleinheiten an den 5 Stücken mit der Sängerin Ilona Vildebrand probten, konnten sie schon alle Lieder auswendig, denn sowohl die von Felix Janosa komponierten Stücke, als auch die Aussicht auf das Tonstudio und die bevorstehende Aufführung bildeten so große Anreize, dass die Grundschüler emsig zu Hause die Songs eingeübt hatten. Zwischendurch gab es für alle Kinder Eß-, Trink- und Spielpausen und zum Abschluss noch eine dicke Kugel Eis im besten Eiscafe von Hochfeld.

Ilona Vildebrand hatte nicht so früh Feierabend wie die Kinder, denn sie hat noch einen Hörspieltext für die CD eingesprochen, die rechtzeitig zu unserer Aufführung fertig sein wird.

Das Künstler-Team hat ein spannendes Musik-Theater-Stück entwickelt, das genau auf die Anforderungen, die die Arbeit mit einer zweiten Klasse mit sich bringt, eingeht. In dem Stück geht es um die abenteuerliche Reise einer Astronauten-Crew zu fernen Planeten und ihre Erlebnisse mit wilden Außerirdischen und sturen Robotern.

Wir konnten den, durch die Ritter Rost Geschichten bekannt gewordenen, Musiker und Komponisten Felix Janosa für die Komposition unserer Stücke gewinnen. Und auch hier hat die Zusammenarbeit bereits begonnen.

In der Schule ist die Schnupperphase für die Kinder und Künstler vorbei und die Gruppen, in denen bis November am Stück gefeilt wird, haben sich gebildet und die Arbeit aufgenommen: Die Astronauten-Kinder sind gleichzeitig die Sänger und die Außerirdischen sind die Tänzer. Die Klangbauer machen sich daran für das Raumschiff, bzw. den Flug wichtig Klänge zu erfinden und dafür Instrumente zu bauen. Die Bühnenbildner haben bereits mit dem Bau der Raumschiff-Ausstattung begonnen.

Als Rückmeldung aus der Schule, kann vermeldet werden, dass das Projekt überall sehr gut ankommt. Die Kinder sind begeistert dabei und der Klassenlehrer bemerkte erstaunt, als er eine Kindergruppe bei der Auftaktveranstaltung erlebte, dass er einen bestimmten Jungen noch nie soviel hat reden hören.

     
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Veranstaltungen

Stadtteilfest 9.9.2006
Sommerferienaktion 2006
Streetsoccer-Tunier 10.6.2006
Auftaktveranstaltung 24.5.2006

Stadtteilfest am 9. September 2006
Unter strahlend blauem Himmel fand am Samstag, dem 9. September 2006 das Stadtteilfest von Hochfeld im Böninger Park statt. Viele Hochfelder Vereine präsentierten sich, wie auch die Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit. Neben Hüpfburg, Rollenrutsche und heißem Draht, hatte auch das Projekt „Kulturarbeit mit Kindern“ des ASB seinen Stand oder besser gesagt seinen Sitz. Denn hier hatten Kinder die Möglichkeit sich auf bunten Teppichen niederzulassen, Teller zu jonglieren und mit Seifenblasen zu spielen. Wer mutig genug wahr, hatte auch die Chance auf einen tollen Schatz. Die Kinder konnten sich in den Schatzspielrunden der Diplom Pädagogin und Standortleiterin Anja Hoppermann einen Funkelstein verdienen und mit nach Hause nehmen. Und das taten nicht wenige: einige alte Hasen, die schon an anderen Stellen am Projekt teilgenommen hatten, waren genauso begeistert dabei, wie die Neulinge und gelegentlich das eine oder andere Elternteil. Ein spannender Tag für die ganze Familie.

Sommerferienaktion 2006
Es ist geschafft! Die ersten Sommerferien-Aktionstage des Projektes „Kulturarbeit mit Kindern“ sind in der alten Feuerwache Hochfeld und auf den benachbarten Spielplätzen gelaufen und das mit großem Erfolg.

11 Kinder aus Hochfeld im Alter von 6 bis 11 Jahren haben mit Feuereifer daran teilgenommen und an 7 Tagen gespielt, getanzt, gewerkelt und gebastelt was das Zeug hielt. Dabei fand das Tanzen mit der Tanztherapeutin Elisabeth Steinkuhl und das Werken mit dem Klangbauer Edgar Hilgendorf besonderen Anklang. „Wir durften mit echten Sägen arbeiten“, berichtete begeistert eine Zweitklässlerin. Die erstellten Instrumente werden bei der Musical-Aufführung, an der das Projekt-Team mit einer zweiten Klasse der GGS Friedenstraße arbeitet, im November zum Einsatz kommen.

Dass die Sommerferien-Aktion ein voller Erfolg war, liegt auch an dem vielfältigen, ganzheitlichen Angebot, dass Standortleiterin Anja Hoppermann hierfür auf die Beine gestellt hat: ruhige Elemente wechselten sich mit bewegungsreichen ab, laute mit leisen, kopflastige mit körperbetonten. Und trotz der Rekordhitze waren die Kinder nicht nur regelmäßig dabei, sondern sie brachten nach und nach auch noch Geschwisterkinder mit, da der Begeisterungsfunken in der Familie übergesprungen war.

Eine Aktion, die auf jeden Fall nach einer Fortsetzung schreit.

Streetsoccer-Tunier am 10. Juni 2006
Am Samstag, dem 10.06.2006 fand an der alten Feuerwache die erste große Open-air-Veranstaltung statt: das Street-soccer-Tunier. Begleitet wurde dieser Event von einem bunten Rahmenprogramm mit Musikeinlagen, Kinderanimation und lukullischen Genüssen, bei dem sich auch die Mieter der alten Feuerwache vorstellten. Mit dabei der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. mit seinem Projekt „Kulturarbeit mit Kindern“. Mit einem attraktiven Spiel-Angebot für die kleinen Besucher des Tuniers wartete die Projektmitarbeiterin Anja Hoppermann auf und konnte so eine ganze Menge Hochfelder Kinder über Stunden begeistern.

Auftaktveranstaltung am 24.Mai 2006
Am 23. Mai 2006 fand in der alten Feuerwache in Duisburg Hochfeld die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Kulturarbeit mit Kindern“, das in Duisburg durch den Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband NRW e. V. geleitet wird, statt. Dr. Sandbrink und Anja Hoppermann vom ASB und Dr. Nollmann von der Universität Duisburg Essen stellten die verschiedenen Bereiche des Projekts vor, während der Stadtteilmanager Herr Fobbe des Stellenwert von Kulturarbeit mit Kindern für den Stadtteil erläuterte. Während der Veranstaltung war eine Kindergruppe der Gemeinschaftsgrundschule Friedenstraße, in der das Projekt bereits gestartet ist, anwesend, die als Höhepunkt einen spaßigen Tanz vorführten. Das Presseecho zu dieser Veranstaltung finden siehier.

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