Hochfeld ist - neben Bruckhausen und Marxloh - ein Duisburger Stadtteil mit besonderen Problemlagen. Von den 16.000 Einwohnern haben 37% einen ausländischen Pass, der Jugendquotient liegt bei 34%. Besonders bei den Ausländern ist der Altersdurchschnitt gering: So waren von den im Jahr 1998 in Hochfeld geborenen 250 Kindern 60% ausländisch. Der Stadtteil ist unter den „Top-Ten“ der Stadtteile, die im Rahmen der ProjektRuhr-Studie von Strohmeier (ZEFIR) dem Cluster 4 (1) zugeordnet wurden, nämlich auf Platz 5. Unter allen Stadtteilen Duisburgs weist Hochfeld die meisten Arbeitslosen je 1.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter (154, Durchschnitt Duisburg: 96) auf. Die Anzahl der Haushalte mit Sozialhilfebezug je 1.000 Haushalte ist in Hochfeld am zweithöchsten (187, Durchschnitt Duisburg: 91). Auch der mit 9% weit über dem Duisburger Mittelwert liegende Anteil von Haushalten mit Wohngeldbezug kennzeichnet Hochfeld als einen Stadtteil, in dem sozial benachteiligte Gruppen überdurchschnittlich vertreten sind . (2)
1: Arme Viertel niederen sozialen Ranges mit einer niedrigen Erwerbsquote und einem sehr hohen Ausländeranteil und Jugendquotienten, vgl. K.P. Strohmeier, a.a.O., 2002, S. 45. 2: K.P. Strohmeier, a.a.O., 2002, S. 54, 98ff.; Polizei Duisburg, URL: http://www.polizei-duisburg.de/orga/gs/pi/sued/hochfeld/hochfeldvorstell06.htm; Hochfeld.de, URL: http://www.im-hochfeld.de/start.html. |