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Die Rolle der Universität in dem Kooperationsverbund liegt neben der
Konzeption vor allem in der Evaluation der organisatorischen und
pädagogischen Projektarbeit von "Ku.Ki- Kulturarbeit mit Kindern". Es wird
der Ansatz einer dialoggesteuerten, partizipativen Evaluation verfolgt,
die neben der wissenschaftlichen Begleitung auch die wissenschaftliche
Beratung umfasst. Durch ein zeitnahes Feedback soll die effektive
Umsetzung der gesetzten Ziele ebenso sichergestellt werden wie die
produktive und transparente Team- und Netzwerkarbeit. Die
wissenschaftliche Evaluation kombiniert verschiedene Erhebungs- und
Auswertungsverfahren der empirischen Sozialforschung, wobei der
Schwerpunkt auf qualitativen Methoden liegt.
Neben der Erstellung eines Projekt- und Evaluationsberichts wird zum
Abschluss des Projekts ein Leitfaden für zukünftige kulturpädagogische
Präventions- und Interventionsprogramme erarbeitet. In einem ersten
Analyseschritt sollen die wichtigsten Probleme und Hürden, die in den
einzelnen Phasen und Arbeitsbereichen der dreijährigen Projektarbeit
auftreten und bewältigt werden, aufgezeigt werden. Daraus sollen
anschließend jene Bedingungen und Problemlösungsstrategien abgeleitet
werden, die zum Gelingen kulturpädagogischer Projekte beitragen. Der
Empfehlungskatalog kann als Orientierungshilfe für die Vorbereitung und
Durchführung weiterer Projekte kulturpädagogischer Arbeit mit Kindern aus
benachteiligten Quartieren dienen.
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