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    Zentrale Fragestellung
 
Kurzdarstellung
Ausgangssituation
Projektbeschreibung und Handlungsstrategien
zentrale Fragestellung
Evaluation
vollständige Projektbeschreibung
 

Zentrale Fragestellungen sind:

- Wie kann verhindert werden, dass Kinder in Armut Beziehungen verlieren und in Netzwerke gar nicht eingebunden werden, die für gesellschaftliche Integration und das spätere berufliche Vorankommen unverzichtbar sind?
- Welche Strategien des Coping (Bewältigung der Situation) sind erfolgreich und welche Hilfestellungen kann Sozialarbeit, speziell Kulturpädagogik, dabei geben?
- Wie können die lokalen institutionellen Akteure erfolgreich agieren, um die Herausforderungen, die diese Zielgruppe darstellen, durch die Veränderungen der sozialen Bedingungen zu meistern?
- Welche neuen Herausforderungen kommen auf die von Armut betroffenen Kinder, Alleinerziehenden und Familien durch die Arbeitsmarktreformen zu?
- Wie können Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder zu Kompetenzzentren für Familien weiterentwickelt werden?

Das Projekt ordnet sich ein in die jüngeren Entwicklungen von sozialen Frühwarnsystemen in NRW, die mit Hilfe geeigneter Indikatoren dazu beitragen sollen, die negativen Auswirkungen von Armut auf die Entwicklungschancen von Kindern frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Dabei berücksichtigt das Projekt bei der Erprobung und Umsetzung einzelner Fördermaßnahmen alters-, geschlechts-, migrations- und milieuspezifische Aspekte, wobei der Sprachförderung ein besonderes Gewicht zukommt. Die projektbegleitenden und wissenschaftlich auszuwertenden Gespräche mit den beteiligten Kindern sollen darüber Aufschluss geben, welche Armutsbewältigungsstrategien sie anwenden und wie sich diese im Laufe des Projekts wandeln, inwiefern also die sozialarbeiterische Intervention erfolgreich gewesen ist. Es soll eine Antwort darauf gefunden werden, welchen Beitrag die Kulturpädagogik bei der zukünftigen Bewältigung und Vermeidung von „Armutskarrieren“ leisten kann und wie Konzepte wie „Ku.Ki - Kultur für Kinder “ in einer gemeinwesenorientierten Stadtteilarbeit langfristig und nachhaltig integriert werden können. Ziel ist es, nicht nur eine Evaluation der Projektarbeit zu leisten und diese Ergebnisse zunächst in das Projekt und schließlich - mit einem generellen Empfehlungskatalog - in die Praxis zurückzuspiegeln, sondern - aufbauend auf dem Konzept der Selbstwirksamkeit - ein methodisches Instrument zu entwickeln, mit deren Hilfe zukünftige sozial.- und speziell kulturpädagogische Projekte präzise und zuverlässig evaluiert werden können.

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